Die Location Astra Kulturhaus war bis dahin unbekannt, aber ist empfehlenswert. Eine alternative Location, wie das ganze Gelände an der Revaler Straße, auf dem es sich befindet. Einige Vorräume mit Toiletten, Gardrobe, Theke. Die eigentliche Halle erinnerte mich persönlich an's SO36, nur breiter. Ein ähnliches Gefühl eines langen Schlauches - am einen Ende die frische Luft, am anderen Ende Bühne und Band. Typisches Konzertschicksal soweit.
Berlin Boom Orchestra sagte mir bis dahin nur vom Namen etwas, jetzt habe ich sie auch mal live gesehen. Völlig ok, aber mich hat es nicht vom Hocker gehauen. Nette Musik, aber textlich nicht gerade innovativ. Das einzige, was man wirklich gut verstanden hat, war "Astra Kutlurhaus, wo seid ihr?" - das hörte man dafür etliche Male. Tja, mitreißendere Musik hätte auch zu mehr Begeisterung geführt.
Mutabor selbst haben eine sehr ähnliche Show wie schon im März im Kesselhaus geliefert. Kein Wunder, ist ja auch dieselbe Tournee gewesen, nur diesmal der Ausklang. Musikalisch wieder ganz hervorragend, nur die Soundtechnik mochte ich nicht. Mir persönlich war viel zu viel Hall darin, man hat die Texte oftmals nicht verstanden und von den Instrumenten war nur der Bass eindeutig zu identifizieren. Verbesserungswürdig. (Das war bei der Vorband genauso, scheint also Problem der Location). Die Songs war nett wie immer - "Lisa" bleibt eins meiner absoluten Liebeslieder. Da ich diesmal eher am Rand des Geschehens war, wenig getanzt habe, fehlte mir der Enthusiasmus, um wirklich in der Musik aufzugehen. Der mitreißende Effekt fehlte, wie auch bei vielen anderen beim Konzert zu beobachten war. Schade, im Kesselhaus hat es mir besser gefallen.

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