Wie ich die Konsole lieben lernte ...

Blog-Eintrag vom 06.08.2009

... oder zumindest unsere Feindschaft begraben habe.

Anfangs fand ich Konsolen grauenvoll. So geht es vermutlich vielen. Das Teil ist mächtig, unsympathisch und irgendwie hab ich auch immer das Gefühl, entweder keine Kontrolle oder zu haben oder die richtigen Befehle nie zu kennen.
Also arbeitete ich mit FTP-Software, wenn ich auf den Server wollte. Konfigurieren musste ich auch nie. Aber irgendwann habe ich grep entdeckt ... wenn ich ewig Dateien gesucht habe, haben andere in 10 Sekunden immer das Richtige gefunden. Frustrierend. Irgendwann hab ich dann auch grep benutzt.

Wenn man einmal damit angefangen hat, geht es eigentlich. Ok, die Befehle fallen mir trotzdem nie ein, aber da alle Kollegen wissen, dass ich Konsolen nicht mag, helfen sie mir immer gern. Und so bekomme ich dann auch alles zusammen.

Als dann ein selbsternannter Linux-Kenner nicht so recht wusste, wie er 1GB Datenbank zwischen 2 Servern transportieren sollte, war meine Stunde: mysql und mysqldump hatte ich durch Zufall mal gesehen, und damit konnte ich gaaaaaanz stolz vorführen, wie einfach das alles geht. Yippie, war ich glücklich. Seitdem benutze ich freiwillig Konsolen ... aber ans Administrieren wag ich mich deshalb noch lange nicht :-D

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