Evolution vs. Revolution - Programmzyklen

Blog-Eintrag vom 28.04.2010

Es gibt verschiedene Wege, wie man bei bestehenden Projekten programmieren und designen kann: Evolutionär oder revolutionär.

Revolutions-Orientierung:
Es gehen selten neue Versionen online - diese aber dafür dann mit vielen und großen Veränderungen. Auf diese Weise werden Veränderungen gebündelt.
Durch die Bündelung von Neuerungen gewinnt man einen festen Rhythmus. Dieser ist für die Benutzer vorteilhaft - sie wissen, wann sie mit Neuerungen zu rechnen haben. Auch das Marketing hat es hier einfach - selten, aber dann mit sinnvollen Meldungen kann man gut publizieren.

Evolutions-Orientierung:
Es finden - idealerweise: ständig - Veränderungen statt, Versionierung gibt es nicht oder ist sehr kleinschrittig. Jede Neuerung wird für sich online gestellt.
Diese Arbeitsweise ist von Vorteil, wo es kleinere Neuerungen gibt, die unabhängig voneinander stehen. Sie ermöglicht es, eine Änderung schon zu machen, obwohl drei andere noch längst nicht fertig sind. Gerade bei kleineren Projekten kann das sehr vorteilhaft sein.

Ich habe für mich erkannt, dass der Wilde Reiter keine Revolutionen braucht. Ich ärgere mich zwar teilweise, dass die kleinen Features nicht News-fähig sind. Dafür aber liegen sie nicht monatelang herum, nur weil etwas anderes nicht sinnvoll fertig wird oder ich keine Zeit zum Testen von XY habe.

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